VIM Tipps für Ruby und Rails Projekte
Update 1: Die Funktion zum Setzen und Entfernen des lokalen Gem-Pfads habe ich durch eine "einfache" RegEx ersetzt.
VIM bei blau.de
Die Ruby Entwickler bei blau.de lieben VIM ... und hassen es gleichzeitig.
VIM ist ja nicht gerade für eine sanft ansteigende Lernkurve bekannt :)

Hat man sich aber erst einmal an die drei VIM modes gewöhnt, so geht das Arbeiten sehr schnell von der Hand. VIM unterstützt Ruby schon von Haus aus aber mit ein paar zusätzlichen plugins wird die Arbeit tatsächlich zum Vergnügen:
rails.vim
Erweitertes gf (goto file) für Rails typische Elemente (z.B. Partials), zusammen mit der :Rextract Funktion zum extrahieren von HTML in Partials machen das Plugin zu einem "Must-Have".
syntastic
Syntaxchecking für Ruby Files. Nuff said.
vim-haml
Syntax highlighting und Einrückungsregeln für SASS, HAML und SCSS Files.
Aber wir können auch selber ...
Im Laufe der Zeit haben wir auch ein Paar (mit grossem P) VIM Funktionen selber geschrieben.
Der Ruby 1.9 magic encoding comment
Mit grosser Macht kommt auch grosse Verantwortung. Ruby 1.9 mit seiner Unicode Unterstützung macht es notwendig, in jeder *.rb Datei einen Kommentar einzufügen, der Aussagen zum encoding des Inhaltes macht.
Das wäre für UTF-8:
# encoding: utf-8 class InUtf8 ...
Wir haben dafür eine kleine Funktion geschrieben, die das automatisiert. Sie fügt in jede ruby-like Datei den Kommentar ein, wenn er fehlt:
Lokales benutzen von gems
Oft will man in Projekten die lokal ausgecheckte version eines gems in dem Gemfile benutzen:
gem "snippr", "~> 0.12.3", :path => "../snippr"
Wenn man seine ausgecheckten gems und die anderen Projekte im selben Order ablegt, und das Verzeichnis des gems so heisst, wie das gem selber, kann folgendes helfen:
Steht man auf der zeile mit dem gem "..." und drückt :Gp und dann Enter wird automatisch der lokale Pfad hinzugefügt.
Ein weiteres :Gp entfernt die Verlinkung wieder.
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